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Credo: meine "Philosophie"Wir Menschen sind soziale Wesen, wir brauchen einander. Jede Form der Gemeinschaft kann uns menschlich bereichern. Wir leben, wachsen und reifen zusammen. Das Ich wird erst Ich am Du, wie es der Philosoph Martin Buber einst ausdrückte. Auch im Berufsleben sind gelingende Beziehungen äußerst wichtig und ermöglichen erst befriedigendes und wahrhaft erfolgreiches arbeiten. Manchmal sind aber gerade diese Beziehungen - privat wie beruflich - auch unser größter Stolperstein im Leben. Wir reiben uns aneinander auf und wissen oft nicht einmal genau warum. Auch einen Weg aus diesen Konflikten können wir kaum noch erkennen und die Unzufriedenheit wächst. Wir wollen etwas ändern, wir müssen etwas ändern. Und so haben Konflikte und Krisen auch immer einen Sinn. Dieser wird aber oft erst bei einer ganzheitlichen - also systemischen - Betrachtung deutlich. Beim gebannten Schauen auf die Probleme übersehen viele Menschen aber auch ihre immer noch vorhandenen Möglichkeiten. Ich glaube, daß individuelle und soziale Ressourcen immer vorhanden sind. Jeder Mensch hat irgendwo noch Möglichkeiten. Leben ist somit ein Prozeß kontinuierlicher Weiterentwicklung. Oft fühlen wir uns jedoch festgefahren, wie in einer Sackgasse unseres Lebens, und fragen uns vielleicht auch: "Ist das jetzt alles?" Konflikte und Krisen weisen uns darauf hin. Konflikte sind somit auch nützliche Wegweiser für Veränderungen, Krisen bieten auch die Chance zur Neuorientierung. |
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